top of page
Suche

Bitteres 2:3: GOATS verpassen Sieg

vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Was für ein Brett von einem Auswärtsspiel! Fast drei Stunden lang lieferten sich die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland und der SV Warnemünde in der Rostocker MesseHalle einen absoluten Abnutzungskampf. Am Ende stand ein knappes 3:2 für die Gastgeber (23:25, 27:25, 18:25, 25:19, 20:18) auf der Anzeigetafel.


Dabei fing alles richtig ordentlich an. Die GOATS kamen gut in die Partie und zogen ihr Spiel durch. Auch wenn Warnemünde super dagegenhielt und es von der ersten Minute an eng zuging, sicherten sich die GOATS den ersten Satz.


Im zweiten Durchgang schien das Spiel dann komplett zu kippen. Die GOATS waren phasenweise deutlich überlegen,dominierten das Geschehen und es sah fast nach einer klaren Sache aus. Doch plötzlich war der Faden weg, ein unerklärlicher Bruch kam ins Spiel und Warnemünde holte sich den umkämpften Satz.


Zuspieler Neo Laumann brachte das Problem im Rückblick auf den Punkt:


„Man hat immer wieder kurz gesehen, was wir spielen können, aber wir haben es einfach nicht konstant hinbekommen. Es waren einfach zu viele Fehler.“


Vom Rückschlag ließen sich die GOATS im dritten Satz zunächst nicht unterkriegen und zeigten eine starke Reaktion. Mit viel Druck und geschlossener Mannschaftsleistung holten sie sich diesen Durchgang souverän zurück.


Im vierten Satz forderten das hohe Tempo und die intensiven Ballwechsel dann aber ihren Tribut. Die Körner schwanden,und auch die eingewechselten Spieler von Warnemünde brachten noch einmal richtig viel Energie und Stimmung von der Bank ins Spiel. Warnemünde nutzte das aus und erzwang den Tie-Break.


Der Entscheidungssatz war an Nervenkitzel und Emotionen kaum zu überbieten. Jede Menge Challenges trieben den Puls auf beiden Seiten nach oben. Am Ende hatte Warnemünde das Quäntchen Glück auf seiner Seite und machte den Sack zu.


Klar ist: Jungs wie Cole Ketrzynski (27 Punkte) und Andrei Druta (26 Punkte) machten vorne ordentlich Alarm und trugen das Team zu insgesamt 83 Punkten. Dennoch bleibt nach der Partie vor allem die Frage im Raum stehen, wie dieses Spiel nach so starken Phasen noch aus der Hand gleiten konnte.


Foto: Thoren Arlt


Geschäftsführer Lukas Thielemann fasste die Gefühlslage nach der Partie zusammen:


„Diese Niederlage ist für uns unglaublich bitter und hängt uns allen noch nach, weil wir wissen, dass deutlich mehr drin war. Gerade in den ersten drei Sätzen haben wir über weite Strecken richtig gut gespielt, uns dann aber trotz teilweise deutlicher Führungen in den entscheidenden Momenten selbst im Weg gestanden. Gleichzeitig verdient Warnemünde großen Respekt: Sie sind immer wieder zurückgekommen, haben mentale Stärke bewiesen und ihre Chancen genutzt. Wir müssen uns jetzt an die eigene Nase fassen und ehrlich aufarbeiten, warum wir unsere Leistung nicht bis zum Satzende halten konnten.“

 
 
bottom of page